Super Makro Brothers II

Die Schwierigkeit bei der Makrophotographie liegt bei der Tiefenschärfe. Richtet man den Fokus auf einen Punkte eines Objektes, ist immer nur ein Teil des Bildes scharf, nämlich der, der auf einer Ebene / Entfernung zum fokusierten Punkt liegt. Tiefenschärfe bringt die Blende. Die normale Blende – weit offen – liegt bei einem normalen Objektiv bei f2,8. Lässt man weniger Licht durch (die Blendenzahl wird erhöht) erweitert sich der Bereich des scharf dargestellten Bereiches. Dies bedeutet aber auch, dass vor der Linse mehr Licht vorhanden sein muss, will man es über die Blende verringern.

Bei einer Digitalkamera lässt sich die Blende nur über ein Programmfeature namens „Blendenvorwahl“ steuern. Hat man diese Option nicht, kann man auch nicht mehr Tiefenschärfe erreichen.

Im Bild im Uhrzeigersinn: Aesculus parviflora, Frucht – Hydrangea Hybride – Pelargonium carnosum – Glaucium flavum.

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