Teichbau

Teich ist geprahlt, aber naja. Der Vorgarten, der mir zur Verfügung steht, ist ja auch nicht besonders gross. Dem geschenkten Fertigteich misst man dann eher optische als ökologische Qualitäten zu.

Auch für den Fertigteich gilt: Grösste Sorgfalt bei der Verarbeitung. Neben dem genauen Planum soll auch bei Fertigteichen neben einer Sauberkeitsschicht aus Sand ein Vlies als Schutz eingebaut werden. Der Untergrund soll gut verdichtet sein. Hohlräume, die bei Fertigteichen gerne entstehen müssen beim befüllten Teich (! – sonst „schwimmt er auf“) mit Sand zugespült werden. Bei der Ausrichtung ist darauf zu achten, dass er immer nur nach oben korrigiert werden kann, nach unten bekommt man ihn nicht mehr. Ist er zu hoch, hilft nur noch einmal von vorn anfangen. Je nach Größe des Teiches lassen sich leicht Höhenunterschiede durch Biegung der Wände ausgleichen. Ist der Höhenunterschied zu stark, muss noch einmal das Planum ausgeglichen werden.

Konstruktionsbedingt ist die Verarbeitung von Fertigteichen, zumal von größeren Teichen, schwierig. Waagerechte und zu steile Abschnitte lassen sich schwer fundamentieren – formen.
Bei mir ist eine Seite um 2 cm nachgesackt. Ausserdem sind die steilen schwarzen Randbereiche unschön. Der Zulauf von der Regenrinne und die Wegbegleitende Seite sollen noch mit hellem Granitmosaik befestigt werden. Ist der Wasserstand bis zum oberen Rand, sieht man die schwarzen Plastikränder nicht mehr richtig.

Schöne Arbeit einen ganzen Tag. Das größte Problem war, den Aushub loszuwerden. Hilfreich war dabei eine undichte Regentonne, die kurzerhand gefüllt wurde. Der restliche Aushub wurde durch Niveauausgleich „verwurstet“.

Und, nein, ich brauche keine Wasserpflanzen… 🙂

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