Newsletter Inselgärtnerei Scharfenberg 50/17

Was ist neu?
50.KW
11.12.-16.12.17
Aussaatkalender

Die Aussaatplanungen für 2018 laufen auf Hochtouren. Es sind Absprachen zu treffen, Saatgutkataloge gesichtet und Preise eingeholt werden.

Aussaatplan Beispiel

Dann müssen wir uns entscheiden, wie wir die Beet belegen. Insgesamt stehen rund 457 m2 Beetfläche zur Verfügung. Ungefähr 100 m2 sind schon durch Dauerkulturen belegt.
Nach der ersten Wünschen hatten wir schon einen Fehlbedarf von ca. 200 m2 an Beetfläche. Also heisst es: streichen und kürzen, weil wir neue Beet nicht so schnell schaffen können und auch am Ende garnicht bewirtschaften können.
Was es nächstes Jahr sicher wieder geben wird:
• Weizenevolution
• Soja und Co
• bunte Kartoffelwelt
• Ölfrüchte
• Kohl satt
• Bohnen
• Tomaten
• Chilies
• Färberpflanzen
Dazu gibt es viele Kräuter, Gewürze und Pflanzen zum Experimentieren. Was genau, wird noch nicht verraten.

Wünsche können natürlich noch in der Inselgärtnerei geäußert werden!

aktuell
Der Winter zeigt seine ersten Spuren. Was uns auch Spaß macht, ist auch für viele Pflanzen von Vorteil: Eine dicke Schneeschicht. Schnee schützt die Pflanzen vor starken Frösten. Wo die Schneedecke fehlt, müssen wir mit Stroh oder Mulch weiterhelfen. Alle sogenannten Halbsträucher wie Rosmarin, Salbei, Lavendel und Zitronenverbene müssen extra geschützt werden.

Wir sind mit der Beetvorbereitung im Rückstand. Im Herbst hätten schön alle Beet mit Staamist abgedeckt werden müssen. Der Stallmist soll auch im Herbst eingegraben, eingearbeitet werden, damit die Bodenlebewesen ihn schon mal ein wenig ”aufbereiten” können. Aber wir hatten keinen Stallmist und die Bodenfräse ist auch kaputt. Jetzt endlich können wir den Stallmist auftragen und eingraben. Das isr zwar spät, aber wir hoffen auf ein mildes Frühjahr.
Frischen Stallmist können die zarten jungen Pflänzchen nicht so gut vertragen. Deswegen dürfen wir nicht mehr so viel Stallmist verteilen.

Auch die Wege im Forschergarten machen Fortschritte. Wenn es keinen Frost gibt, können wir auch hier weiterarbeiten
Der Splitt wird in das Wegebett eingebracht, verteilt und über Lehren abgezogen. Dann werden die Lehren entfernt, die Spuren aufgefüllt und dann kann gepflastert werden.

Ausblick
Am Mittwoch, den 13. Dezember 2017 ist der 200. Todestag des Botanikers, Arztes und Biologen Pál Kitaibel (auch Paul Kitaibel oder Paulus Kitaibelius; * 3. Februar 1757 in Nagymarton (Ungarn), heute Mattersburg.

Im Zeitraum von 1795 bis 1815 erforschte er auf insgesamt 16 Reisen durch Ungarn die Pflanzenwelt. Bei seinen Untersuchungen arbeitete der Forscher interdisziplinär, was ihm in Ungarn die Bezeichnung eines „homo universalis der Wissenschaft“ eintrug. Nach schwerem Leiden starb er am 13. Dezember 1817.

Außer Arbeiten über die Flora und die Hydrographie von Ungarn entdeckte er das Tellur fast gleichzeitig mit Franz Joseph Müller von Reichenstein (1740–1825). Die Pflanzengattung Kitaibelia Willd. ist nach ihm benannt worden.

Insgesamt hat es an über 1000 Pflanzenbeschreibungen und Benennungen mitgewirkt.
(wikipedia)

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