Das Rad neu erfinden

Bei Sisah ist es verlinkt. Ein Artikel in der FAZ, der einen Artikel in NATURE reflektiert. Nun ist mein Englisch nicht so dolle, der Beitrag ist auch nur gegen payment vollständig zu lesen. Aber die im Kontext zu dem dargestellten Versuch, einen künstlichen Baum zu bauen, mit dem man den Flüssigkeitstransport nachstellen kann, ausgeführten Erkenntnisse über eben diesen Vorgang in der Pflanze lässt mein Vertrauen oder auch mein Respekt vor der Wissenschaft abschmelzen.
Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass Erkenntnisse über die Wachstumsvorgänge in der Pflanze, die bestimmt schon etwas älter sind, als neueste Erkenntnisse dargestellt werden? Auch die Wortwahl „Druck im aufsteigenden Wasser nimmt negativen Wert an“ ist wohl nicht eine zutreffende Bezeichnung.
Das Thema an sich ist ja interessant, für die Welternährung ist es bestimmt ein Riesen-Fortschritt, die Sahara mittels Saugglocken zu befeuchten und zu agrarisieren. Wenn es auch spannender wäre, die Photosynthese nachzubauen.
Wissenschaftsjournalismus kann aber auch ganz anders aussehen.

Weg des Wassers durch die Pflanze

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Markus Breidenich schreibt ja nichts Falsches. Nur wird der Eindruck erweckt, die beiden Forscher Wheeler und Stroock hätten das Alles entdeckt und erforscht.

Osmose in Wikipedia.
Transpirationssog in Wikipedia.
Kapillarität in Wikipedia.
Wurzeldruck Uni Düsseldorf.

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