Das „s“ liegt nebeb dem „a“

Durch Zufall (wie wohl sonst?) stoße ich im Berliner „Tagesspiegel“ auf dieses schöne Wort:

„Begutschtung“, sagt uns Google:

kommt ca. 81 mal vor.

Schreib- und Tippfehler kann man sich zunutze machen, wenn man gefragte Artikel im ebay mit falscher Schreibweise sucht, weil die – wenn sie nicht erkannt werden – auch keine Gebote bekommen. Besonders ergiebig sind diejenigen, wo statt der Shift-Taste die ctrl oder alt-Taste betätigt wurde.
Dazu gibt es sogar ein Tool und VertippDich.de.

Noch schöner wäre es gewesen, wenn ich hier ein neues Wort entdeckt hätte:
Be-gut-scht-ung, die, Beschönigung oder Verbesserung eines an sich schlechten oder nicht wünschenswerten Zustandes, abgeleitet von Gut und gut (adj.), Ggs. von schlecht, auch als Umschreibung gebraucht für schlecht riechende Gegenstände oder Personen. Gegenteil: Beschlegnahmen.

Wenn man aber davon ausgeht, dass das „m“ nebem den „n“ liegt, kann dem Tippfehlern auch nicht abgeholfem werden. Weil, wie schon Herr Sick richtig erkannt hat, dass der Dativ dem Genitiv sein Tod ist.

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