Holzfuss

Zur Stadterkundung mit Pflanzenkunde ging es diesmal zu Fuss durch die Mitte. Start war am Nordbahnhof.

Das Gelände des ehemaligen Nordbahnhofes wird sukzessive nach Bereitstellung von Geldern aus Ausgleichsmaßnahmen mit einem Park bebaut.

Artemisia abrotanum, die Eberraute.

Der Platz gegenüber dem Nordbahnhof.

Der Invalidenpark.

“Spur in die Zukunft” von Christophe Girot, einem französischen Landschaftsarchitekten.

Das Wilhelm-Ministerium.

Gedenkstein für Günter Litfin (* 19. Januar 1937 in Berlin; † 24. August 1961 ebenda) der das erste Opfer an der Berliner Mauer war, der durch Schüsse ums Leben kam.

Hamburger Bahnhof; mit der Installation “Ohne Titel” aus dem Jahre 1996 von Dan Flavin, welches aus blauen und grünen Leuchtstoffröhren, 60 und 120 cm lang besteht und die im Dunkeln viel Wirkungsvoller sind.

Als “Kunde” und Benutzer des Hauptbahnhofes wird man dem durchgehenden Gaul eher zu dem durchgeknallten Bahnchef stellen als zu innovativer Kraft durch Fortschritt…
Rolling Horse von Jürgen Goertz.

Übrigens kostet das Pinkeln in den Toiletten des Hauptbahnhofes 80 Cent.

Dieses Baugrundstück am Hauptbahnhof wird man wohl mit dem Baum nicht vermarkten können.

Das ULAP-Gelände am Hauptbahnhof.

Alt und Neu: Polizeidirektion 3 - Abschnitt 34 in Alt-Moabit.

Ulaner-Denkmal, 1923 von Josef Limburg, Claire-Waldoff-Promenade 2, nahe Invalidenstraße (ehem. Kasernengelände), Bronze.
Inschrift: “Den im Weltkrieg 1914-18 Gefallenen des 2. Garde Ulanen Regiments zum ehrenden Gedächtnis dem stolzen, tapferen Regiment zum Andenken.”

Sechs Skulpturen in der Heinrich-Zille-Siedlung, 1982 von Michael Schoenholtz in der Claire-Waldoff-Promenade, Otto-Dix-Straße, Rathenower Straße, Invalidenstraße. Bronze.

“Skulpturenensemble mit formalem und inhaltlichem Bezug zum Ulanen-Denkmal von Joseph Limburg, das vor der ehemaligen Kaserne stand, auf deren Grund die Wohnanlage errichtet wurde. Dies zeigt sich nicht nur in der gleichen rötlichen Farbe der Sockel, sondern durch die Aufnahme von Details des Denkmals in den abstrakten Stelenskulpturen, die, mit Literaturzitaten (Nietzsche, Camus, Goethe u.a.) an den Sockeln, die Themen Waffen, Liebe, Leben, Harmonie, Sonne, Träume behandeln.

Eine Eisentafel neben der Skulptur Otto-Dix-Straße, Ecke Claire-Waldoff-Promenade erläutert die Themen und Standorte des noch aus der Kasernenzeit verbliebenen Straßenrasters.” Text von Bildhauerei in Berlin.

Der Fritz-Schloss-Park.

Fritz-Schloß Gedenkstein.

Der Geschichtspark wird geprägt von einem Zitat aus Albrecht Haushofers “Moabiter Sonette”.

Knospen von Cornus mas, der Kornelkirsche.

Hippophae rhamnoides.

Juniperus communis ‘Hibernica’

Der Geschichtspark entstand auf dem Gelände des ehemaligen Zellengefängnisses Lehrter Strasse. Im Folgenden verzichte ich teilweise auf eine Kommentierung der Bilder.

Die Tafeln befinden sich an den Eingängen Invalidenstr./Minna-Cauer-Str. und Döberitzer Str.

Sternenlabyrinth.

Links:
Glaßer und Dagenbach, Garten- und Landschaftsarchitekten
Glaßer und Dagenbach — Geschichtspark, Berlin - Moabit. Buch.
Gärten — Eine Spur in die Zukunft
Albrecht Haushofer
Heimatverein und Geschichtswerkstatt Tiergarten e.V.
Hans Stimmann
Neueste Gartenkunst in Berlin - von Hans Stimmann.
Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2007
Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2007 (BDLA)

Holzrad XV am Sonnabend, den 28. März 2009 durch Dahlem. Treffpunkt 10:00 Uhr am S-Bahnhof Mexikoplatz, vor der Bäckerei.

2 Reaktionen zu “Holzfuss”

  1. Susanne

    Habt Ihr im Geschichtspark die “steinefressende Linde” gefunden?

  2. meister

    Nee! Was hat es damit auf sich?

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