Superfood ist Superquatsch

3. Dezember 2016

Ergänzend zu dem Artikel in der “Süddeutsche Zeitung” hier noch ein paar gärtnerische Fakten:

Chia - oder genauer die Mexikanische Chia (Salvia hispanica) ist ein einjähriges Salbeigewächs, welches aus Mexiko stammt und keine Nässe verträgt. Angebaut wird sie in den meisten südamerikanischen Ländern und in Australien.

Quinoa (Chenopodium quinoa) stammt ebenfalls aus Südamerika und ist mit unserem heimischen Weißen Gänsefuß (Chenopodium album) verwandt, der ebenfalls als Gemüse, Pseudogetreide oder Futterpflanze verwendet wurde, bei uns in Mitteleuropa allerdings als unerwünschter Aufwuchs (Wildkraut, Unkraut) gesehen wird. Bemerkenswert ist, dass Quinoa in den Anden bis 4200 m Höhe angebaut werden kann und als wichtiger Ersatz zu Mais dient.

Die Gojibeere oder einfacher gesagt der Gemeine Bocksdorn (Lycium barbarum) ist uns wohlbekannt als anspruchsloser Strauch, der überwiegend in der Böschungsbegrünung eingesetzt wird.

Die Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) kommt aus Nordamerika, verbreitete sich Anfang des 20. Jahrhunderts über Rußland im gesamten osteuropäischen Raum. Mittlerweile (seit ca. 30 Jahren!) wird sie auch in Deutschland kultiviert.
Aronia melanocarpa var. grandifolia

Der Nonibaum (Morinda citrifolia L., Syn.: Morinda bracteata Roxb.) stammt vermutlich aus Australien und hat sich über die polynesische Inselwelt verbreitet. Die Wirkung des Fruchtsaftes und der Blätter ist höchst umstritten. Nach dem Probieren lehnen wir uns zurück und hören “Venite, inginocchiatevi” aus “Le Nozze di Figaro” von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Alda Noni und begleitet von dem Orchestra de Teatro di San Carlo.

Gerstengras, Gerste (Hordeum vulgare) und Weizengras - Weizenarten Triticum L. sind uns bekannt, auch wenn wir kein Bild vor Augen haben. Das Gras wird getrocknet - kommt uns in einem anderen Zusammenhang bekannt vor - und pulversiert. Wie halten uns an Konrad Adenauer, dem folgender Witz “gewidmet” ist.
Ein armer Student sitzt vor dem Bundeshaus in Bonn und isst Gras. Nach einer Weile kommt Heinrich Lübke und fragt: “Kein Geld?” Der Student nickt. Lübke gibt ihm 20 Mark, damit er sich richtig satt essen kann. Etwas später kommt Kurt Georg Kiesinger. Er spendiert eine Mark für eine Currywurst. Wieder etwas später kommt Adenauer, sieht den noch immer Gras essenden Studenten, greift in die Tasche und gibt dem Studenten 40 Pfennig. “Hier”, sagt Adenauer, “fahren Sie mit der Fähre rüber nach Rhöndorf. Da ist das Gras höher und saftiger.”

Moringa (Moringa oleifera ‘Moringo’) stammt von der arabischen Halbinsel und kommt heute im gesamten ostafrikanischen Raum vor. Der “Pferdemeerrettichbaum” enthält Senfölglykoside genau wie unser heimischer Meerrettich (Armoracia rusticana).

Rohkakao - Kakaobaum (Theobroma (aus griechisch θεός theos ‚Gott‘ und βρῶμα broma ‚Speise‘) cacao) stammt aus Südamerika. Die Pflanze ist in vielen botanischen Gärten in der Nutzpflanzenabteilung zu finden.

Natives Kokosöl wird aus der Kokospalme oder Kokosnusspalme (Cocos nucifera) gewonnen. Das Hauptverbreitungsgebiet und die Hauptanbaugebiete liegen zwischen 15 Grad südlicher und 15 Grad nördlicher Breite und weisen eine mittlere Jahrestemperatur von 27 Grad Celsius auf. Im Winter braucht sie eine Temperatur von nicht unter 20 ° C. Das macht sie auch als Zimmerpflanze zu einer schwierigen Pflanze, weil sie bei diesen Temperaturen schnell von Schädlingen befallen wird.

Hanf (Cannabis sativa) (siehe auch Gras) ist einjährige, krautige Pflanze. Der Samen wird nicht nur als Vogelfutter verwendet. Der Samen gilt mittlerweile als ganz normales Lebensmittel.

Zusammenfassend sei noch gesagt, dass immer wieder Pflanzen “neu entdeckt” werden, die es schon lange gibt. In den meisten Fällen wird das schlechte kulturelle Gedächtnis einer Gesellschaft ausgenutzt, um neue Produkte zu verkaufen. Bis dahin verlassen wir uns auf unsere Oma, die gesagt hat, “es nutzt nix, aber es schadet auch nichts.”

Facebook

28. November 2016

Über den Umgang mit den neuen Medien hatte ich hier schon des öfteren geschrieben. Diesmal ist die Thematik eine etwas Andere. Es geht um die Meinungsfreiheit und wie Facebook mit Denunzianten, Haß und Gewalt umgeht.

Im Blog Achgut.com schreibt Roger Letsch darüber.

Hier ein Auszug:
“Tausende kleine, emotional gestörte, selbsternannte oder beauftragte Zensoren sind Tag und Nacht auf Facebook unterwegs, um anderen Menschen dort – besonders den kritischen – das Leben schwer zu machen. Muss man zum Trollen und Haten noch aus der Deckung kommen und sich (oder sein feiges Fake-Profil) angreifbar machen, nutzt der Denunziant von heute die „Melden“-Funktion von Facebook, wissend, dass er so hübsch anonym bleiben kann.”
(…)
“Meinungs- und Redefreiheit sind das Fundament unserer Demokratie. Geben wir die auf oder überlassen es einer staatlichen oder privaten Zensur, zu entscheiden, was gesagt werden darf und was nicht, stehen alle anderen demokratischen Werte auf Treibsand. ”

Rundbrief Ausbildung, Schule und Beruf – alles wird digital

24. November 2016

Fakten zur Regierungspolitik

Berlin, 24. November 2016

Ausgabe 03 | 2016

Ausbildung, Schule und Beruf – alles wird digital

Die Bilanz des Ausbildungsjahres 2015/16 ist gut. Angebot und Nachfrage waren nahezu ausgeglichen. Bundesweit kamen auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen 106 gemeldete Bewerber. 474.700 neue Ausbildungsverträge wurden bis zum 30. September geschlossen - rund 200 mehr als im Jahr davor.
Dennoch blieben 43.500 Ausbildungsstellen unbesetzt. 22.900 Bewerberinnen und Bewerber fanden keine Stelle.
Die Ursachen sind vielfältig: Erstens gibt es - wie in Bayern und im Saarland - mehr Stellen als Bewerber. Zweitens passen berufliche Anforderungen und Schulqualifikationen oft nicht zusammen. Drittens ist es in einigen Berufen besonders schwer, Azubis zu finden.
Insgesamt waren im letzten Ausbildungsjahr 546.900 Ausbildungsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 15.900 mehr als im Vorjahr. Trotz des Trends zum Studium gab es erstmals mehr Ausbildungsbewerber mit Studienberechtigung als mit Hauptschulabschluss.
Im Handwerk absolvieren rund ein Drittel der Auszubildenden ihre Lehre. 2016 konnten die Handwerksbetriebe 131.000 Ausbildungsverträge schließen – über ein Prozent mehr als im Vorjahr. Das Handwerk bietet leistungsstarken Bewerbern gute Perspektiven. Auch hier geht die Digitalisierung mit Riesenschritten voran.
In der Backstube, auf dem Dach, beim Autobau - ohne “digital” geht nichts. In immer mehr Berufen wird digital gearbeitet – von der Backstube über den Dachdecker oder Anlagenmechaniker fürs Smart-Home bis zum Autobauer. Zum Ausbildungsjahr 2016 wurden neun Ausbildungsberufe an die digitale Entwicklung angepasst. Darunter der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, der Dachdecker, der Hörgeräteakustiker sowie der Mediengestalter Digital und Print.

IT–Gipfel: “Lernen und Handeln in der digitalen Welt”
Noch sind nicht alle Berufsschulen, Ausbildungsbetriebe und Lehrkräfte auf das digitale Lernen ausreichend vorbereitet. Das soll sich ändern. Auf dem Weg dahin ist vor allem mehr digitale Bildung in den Schulen gefragt. Deshalb stand der 10. Nationale IT-Gipfel am 16. / 17. November in Saarbrücken unter der Überschrift “Lernen und Handeln in der digitalen Welt”.
Bundesbildungsministerin Wanka hat den “DigitalPakt#D” vorgeschlagen. Ab 2017 sollen die 40.000 Schulen in Deutschland mit Breitband, WLAN und Endgeräten versorgt werden. Der Bund will den Bundesländern dafür fünf Milliarden Euro über fünf Jahre ausreichen. Die Länder sollen pädagogische Konzepte erstellen, Pädagogen weiterbilden und gemeinsame technische Standards setzen.

Bilanz des Ausbildungsmarkts 2015/16

Bessere Chancen für Bewerber, aber regional deutliche Unterschiede

Die Betriebe boten 2015/16 mehr Ausbildungsplätze an als im Jahr zuvor. Damit hatten die Bewerber bessere Chancen – allerdings je nach Region, Beruf und Qualifikation ganz unterschiedlich verteilt. Bis zum 30. September 2016 meldeten die Kammern 474.700 neue Ausbildungsverträge. Insgesamt 43.500 Ausbildungsstellen waren Ende September 2016 noch nicht
besetzt, 1.900 mehr als im Vorjahr.

Bundesagentur für Arbeit

Studienberechtigte entdecken zunehmend die duale Berufsausbildung

Erstmals bewarben sich in diesem Jahr mehr Jugendliche mit Studienberechtigung als mit Hauptschulabschluss für eine duale Ausbildung. Dagegen hatte 2010 noch jeder zweite Azubi im Handwerk einen Hauptschulabschluss, so das Bundesinstitut für Berufsbildung.

mehr

Handwerk hat immer noch “goldenen Boden”

Eine Ausbildung im Handwerk bietet viele Chancen. Nach wie vor hat es den “goldenen Boden”. Viele Jugendliche erkennen das. So wurden in diesem Jahr 131.181 Ausbildungsverträge im Handwerk geschlossen - ein Prozent mehr als 2015 – trotz des Trends zum Studium. In vielen Ausbildungsberufen blieben dennoch Stellen frei; so im Baugewerbe und der Anlagenmechanik für
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

mehr

Berufsausbildung zahlt sich lebenslang aus

Fachkräfte verdienen in ihrem Berufsleben im Durchschnitt 329.000 Euro mehr als Hilfskräfte.
Je höher die Anforderungen, desto höher die Bezahlung. IT-Fachkräfte mit einer dreijährigen Berufsausbildung können sogar mehr verdienen als Experten mit Hochschulabschlüssen.

Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Nationaler IT-Gipfel : Berufsbildung 4.0

Bundeskanzlerin Merkel: Anpassungen in der Bildung nötig

Mit der Industrie 4.0 verändern sich Berufsbilder, neue entstehen. Darauf gelte es zu reagieren, sagte Bundeskanzlerin Merkel in einer Videobotschaft. Allerdings brauche man “noch ein paar Grundfähigkeiten”. Dazu gehörten Schreiben, Lesen “einige Fakten im Kopf” sowie das Verknüpfen von Daten.

Podcast

Digitalpakt#D für Schulen

Bildungsministerin Johanna Wanka bietet an, ab 2017 über fünf Jahre die rund 40.000 Schulen aller Art mit Breitband, WLAN und PC zu versorgen. Die Länder sollen sich verpflichten, die notwendigen pädagogischen Konzepte, die Weiterbildung für das Lehrpersonal sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen.

mehr

Bundesbildungsministerin Wanka: “Wir brauchen eine Berufsbildung 4.0″

Betriebe setzen in der Ausbildung digitale Lern- und Medienformate sehr zurückhaltend ein, ergab eine Umfrage unter 3.000 Unternehmen im Auftrag des Bildungsministeriums. Fast jeder zweite Betrieb ist unzufrieden mit den IT-Kenntnissen seiner Auszubildenden. Deshalb unterstützt das BMBF kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe: bei der Ausbilderqualifizierung
und der digitalen Ausstattung der Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten. Unternehmen sollen in einem Netzwerk gemeinsam die technischen Infrastrukturen und Lernangebote bereitstellen und nutzen können.

mehr

Ausbildungsberufe für Digitalisierung eingestellt

Mit neun modernisierten dualen Ausbildungsberufen begann das Ausbildungsjahr 2016. Von “Anlagenmechanik für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik” bis zu “Rollladen- und Sonnenschutzmechatronik” verlangt die Digitalisierung besser qualifizierte Beschäftigte. Das spiegelt sich in den neuen Ausbildungsordnungen wider.

mehr

Themenseite zur digitalen Bildung

Das BMBF informiert auf einer Themenseite über das Schwerpunktthema “Digitale Bildung” beim Nationalen IT-Gipfel 2016. Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit neuen Lernformen in der Berufsbildung, zum Beispiel mit Erklärvideos auf Youtube. Schulen und Hochschulen müssten sich dieser Konkurrenz stellen, so Michael Härtel vom Bundesinstitut für Berufsbildung.

Themenseite “Digitale Bildung_Für das Leben lernen”

Bessere Bildungschancen durch intelligente Digitalisierungsstrategien

[Link]

Workshops für Ausbilder: Digitale Medien in der Berufsausbildung einsetzen

Gut 200 Ausbilderinnen und Ausbilder haben an einer virtuellen Druckmaschine Bedien-, Service- und Wartungssituationen kennengelernt. Dieses Wissen nehmen sie mit für ihre Azubis, die dann mit Smartphones oder Tablets ebenfalls am virtuellen Drucksystem lernen können.
Das Interesse an den ersten vier vom Bundesbildungsministerium geförderten Anwenderworkshops war groß. Sie werden 2017 fortgesetzt. Dabei soll erstmals ein neues Lernkonzept mit einer Virtual-Reality-Brille gezeigt werden.

mehr

Projektdatenbank “Qualifizierungdigital” für die Aus- und Weiterbildung

In der Projektdatenbank “Qualifizierungdigital” finden Berufsbildungsexperten Projekte und Praxisbeispiele für mobiles Lernen und moderne Ausbildungskonzepte.

Qualifizierungdigital.de

Bundesbildungsministerium fördert Aufbau einer Informationsstelle für OER

OER (Open Educational Resources) sind offene Lehr- und Lernmaterialien. Alle können auf OER im Netz zugreifen und sie verwenden. Die Materialien können zwischen Lehrkräften geteilt, im Internet verbreitet und an die Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden. Ab dem Frühjahr 2017 werden auf der Online-Plattform “open-educationel-resources.de” passgenaue Informationen für Lehrer, Ausbilder und Schüler bereitgestellt.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Deutscher Bildungsserver

Tipps und Termine

Bundesagentur für Arbeit lässt auf Facebook Azubis, Studenten und Personaler zu Wort kommen

Was machen Streetworker und wie lernt man den Beruf? Was bringen eine Berufsausbildung oder eine Weiterbildung? Auf der Fanpage “Das bringt mich weiter” gibt es Infos zu allen möglichen Berufen und zu Studiengängen. Egal ob Bewerber, Azubi, Studentin oder Personaler - alle können über ihre Erfahrungen berichten und anderen Tipps geben.

mehr

Flüchtlinge beim Einstieg in die berufliche Bildung unterstützen

Wie funktioniert der Einstieg in Ausbildung und Lehre? Was muss dabei beachtet werden? Wer bietet Hilfe an? Diese Fragen stellen sich viele, die Flüchtlinge bei der Integration durch Bildung unterstützen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Informationsportal “Flüchtlinge und Ausbildung”. Die Internetseite bietet grundlegende und einfach verständliche Informationen zum Asylverfahren und zu den Voraussetzungen für den Einstieg Geflüchteter in die duale Ausbildung. Zudem werden die vom Bund geförderten Beratungs- und Unterstützungsangebote vorgestellt. Der Text ist für Smartphones optimiert.

mehr

Neues Online-Portal: Altenpflege – Ausbildung

Altenpflegerinnen und -pfleger sind gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Ein neues Online-Portal des Bundesfamilienministeriums informiert umfassend über Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege. Das “Beratungsteam Altenpflegeausbildung” des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben hilft Pflegeeinrichtungen, damit sie mehr Ausbildungsplätze anbieten können. Die Akteure der Pflegebranche erhalten die neuesten Informationen rund um das Thema Pflegeausbildung.

mehr

ERASMUS+ - Fördermittel für Auslandsaufenthalte beantragen

Ausbildungsbetriebe können für ihre Ausbilder und Auszubildenden Fördermittel aus dem EU-Mobilitätsprogramm ERASMUS+ beantragen. In einem Handbuch werden die einzelnen Schritte erklärt - von der Projektidee über die Finanzierung bis zur Partnersuche. Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB berät Ausbildungsbetriebe bei der Antragstellung.

Video: Betriebe profitieren von ERASMUS+

Handbuch: Mobilität machen – Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung erfolgreich durchführen

Link

Quelle

Der “Rundbrief Ausbildung” enthält vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zusammengestelltes Informationsmaterial zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die Darstellung erfolgt in einer redaktionell überarbeiteten, komprimierten Form mit Hinweisen auf weitergehende Recherchemöglichkeiten und Bezugsquellen.

Der “Rundbrief Ausbildung” wird ausschließlich im Internetangebot der Bundesregierung www.bundesregierung.de publiziert. Er kann per E-Mail unter folgendem Link abonniert werden: zum Abo.

Pflanzenkunde

16. August 2016

In in der LAGF Großbeeren hatte ich das schon gesehen, aber das war wohl nicht weiter verfolgt worden: Pflanzeninfos per QR-Code.
Da ich auf den letzten Metern noch einmal die Pflanzenkunde-Beschilderung überarbeitet habe - es gibt jetzt 10 Rundgänge mit jeweils 15 ausbildungsrelevanten Pflanzen - habe ich als Neuerung anstatt der beschriftetet Etiketten QR-Codes ausgehängt:

Pflanzenkunde

Die Frage war zuerst:
• Welche Infos sollen die Azubis bekommen?
• Welche technischen Voraussetzungen sind nötig?
• Kostet es was?

Um einen Wikipedia - Eintrag zu der Pflanze zu verlinken, wäre ein Internet-Zugang nötig. Über den verfügen längst nicht alle Azubis. Sind die Informationen bei Wikipedia wirklich alle ausbildungsrelevant? Nein. Sind sie nicht. Wikipedia-Artikel sind meist sehr fundiert, um nicht zu sagen wissenschaftlich. Die gelieferten Informationen zu filtern fällt selbst mir zuweilen schwer.

Die technischen Voraussetzungen sind relativ einfach. Alle meine Auszubildenden verfügen über ein Smartphone (Revolutionäres Internetgerät) und QR-Scanner sind zuhauf für alle Systeme gratis zu bekommen.

Also habe ich lediglich Text-QR-Codes erzeugt, die den Botanischen Namen und den Deutschen umgangssprachlichen Namen anzeigen:

Pflanzenkunde

Im Display des Mobiltelefons erscheint dann das:

Pflanzenkunde

So ist das allzugern verteufelte “Handy” in der Hand der Azubis zu etwas nütze - was auch sonst der Fall sein wird, aber leider zu exzessiv.

Rundbrief Ausbildung Integrationsgesetz: Rechtssicherheit für Flüchtlinge und Unternehmen während Berufsausbildung

9. August 2016

Leider etwas verspätet (habe ich überblättert) der Rundbrief Ausbildung Integrationsgesetz: Rechtssicherheit für Flüchtlinge und Unternehmen während Berufsausbildung

Bundesregierung | Artikel | Ausbildung ermöglichen

Rechtssicherheit während der Ausbildung

Neues Internetportal der Bundesregierung: “Integration die allen hilft. Deutschland kann das.”

Bundesprogramm: Flüchtlinge lernen Deutsch für den Beruf

Der Bund finanziert ab dem 1. Juli 2016 berufsbezogene Sprachkurse für Flüchtlinge, die eine gute Bleibeperspektive haben. Auch EU-Bürger sowie deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund können daran teilnehmen. Das Programm baut auf den Integrationskursen auf. Beschäftigung oder Ausbildung können damit verbunden werden.

Berufsorientierung für Flüchtlinge im Handwerk

Bundesbildungsministerium, Bundesagentur für Arbeit und Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“ gestartet - mit dem Ziel, über zwei Jahre bis zu 10.000 junge Flüchtlinge in eine Ausbildung im Handwerk zu bringen.

Ziel ist eine abgeschlossene Ausbildung

Interview mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka

29 KAUSA-Servicestellen beraten junge Flüchtlinge und Migranten zur Ausbildung

In den Koordinierungsstellen Ausbildung und Migration (KAUSA) des Bundesbildungsministeriums wurden schon bisher Jugendliche mit Migrationshintergrund und deren Eltern zur dualen Ausbildung beraten. Jetzt werden auch junge Flüchtlinge angesprochen. 16 neue Servicestellen sind zu den bisherigen 13 dazu gekommen. Sie haben am 1. Juli 2016 ihre Arbeit aufgenommen.

Die KAUSA-Standorte

Duale Berufsausbildung – praktisch unschlagbar

Gut beraten ins Berufsleben starten

Das neue Ausbildungsjahr steht vor der Tür und mit ihm viele Fragen rund die Ausbildung. Wer noch einen Ausbildungsplatz sucht, kann bei der Telefonaktion des Bundespresseamtes zum Ausbildungsstart Experten befragen.

Telefonaktion zum Ausbildungsstart

Bilanz des Ausbildungsjahres 2015: Immer mehr Ausbildungsangebote pro Bewerber

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind besser als je in den letzten 20 Jahren. Im letzten Jahr kamen auf rechnerisch 104 angebotene Ausbildungsstellen 100 Bewerberinnen und Bewerber. Die Betriebe konnten rund 41.000 gemeldete Ausbildungsstellen nicht besetzen. Mehr junge Menschen streben ein Studium an. Deshalb soll auch an Gymnasien stärker für die duale
Ausbildung geworben werden. Wer keine Ausbildungsstelle am Ort bekommt, soll auch überlegen, eine Stelle weiter weg von zu Hause zu suchen.

Berufsbildungsbericht 2016

Mehr Mobilität von Auszubildenden

Interview mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka

“Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!”

Informationskampagne

Für duale Ausbildung an Gymnasien werben

Allianz für Aus- und Weiterbildung

Berufsorientierung: Filme zu 350 Berufen

Auf der Seite “BERUFE.TV” der Bundesagentur für Arbeit geben über 350 Filme erste Einblicke in Ausbildungs- und Studienberufe.

mehr

ESF-Tour 2016 gestartet: Benachteiligte Jugendliche in Ausbildung bringen

Zum Auftakt der ESF-Tour 2016 hat Bundesarbeitsministerin Nahles das Projekt “Ausbildungsstark” der JOBLINGE Initiative bei BMW in Berlin besucht. Sehr erfolgreich unterstützt das Projekt benachteiligte Jugendliche und langzeitarbeitslose junge Erwachsene
dabei, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. Rund 7,5 Milliarden Euro bekommt Deutschland bis 2020 aus dem Europäischen Sozialfonds, damit Menschen bessere Chancen am Arbeitsmarkt erhalten.

mehr

Höheres Meister-BAföG ab 1. August 2016

Wer sich zum Handwerks-oder Industriemeister, Techniker, Fachwirt oder staatlich geprüften Erzieherin fortbildet, bekommt ab August mehr Meister-BAföG. Es gibt höhere Bedarfssätze, Zuschussanteile und Freibeträge. Zum Lebensunterhalt gibt es monatlich maximal 768 Euro (Ledige) oder1.238 Euro (Verheiratete mit Kind). Alleinerziehende bekommen für Kinderbetreuung
130 Euro extra. Neu: Bachelorabsolventen können gefördert werden, wenn sie sich zu Führungskräften fortbilden - etwa im Handwerk.

Die Verbesserungen im Detail

Ausbildungsordnungen modernisiert

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

mehr

Metallbildner/-innen

mehr

Hörakustiker/-innen

Fischwirt/-in

mehr

Lesetipps (und Termine)

Neuer Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit online – Wer verdient wo wie viel?

Mit ein paar Klicks findet man heraus, was ein Anlagenmechaniker oder eine Chemielaborantin in Berlin oder in Nordrhein-Westfalen verdienen? Wie hoch sind die Verdienste im Bundesdurchschnitt? Wieviel kann man nach einer Weiterbildung verdienen?

mehr

Mit Erasmus+ ins Ausland: Azubis berichten

mehr

Impressum

Der “Rundbrief Ausbildung” enthält vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zusammengestelltes Informationsmaterial zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die Darstellung erfolgt in einer redaktionell überarbeiteten, komprimierten Form mit Hinweisen auf weitergehende Recherchemöglichkeiten und Bezugsquellen.

Der “Rundbrief Ausbildung” wird ausschließlich im Internetangebot der Bundesregierung www.bundesregierung.de publiziert. Er kann per E-Mail unter diesem Link abonniert werden.