Satte Ernte

4. Juli 2019

Die Gärtnerei plant für die letzte Ferien-Woche vom 24. - 27. Juli 2019 ein Workcamp „Satte Ernte“.
12 Plätze für SchülerInnen und Eltern sind bereit, die reifen Gemüse und Früchte zu konservieren, um sie nach den Sommerferien für alle anderen SchülerInnen zur Verkostung oder zum Verspeisen anzubieten, je nach Menge. Auch für den Herbstschmaus soll etwas abfallen.

Ob Einkochen, Einwecken, Einlegen, Einfrieren: wir lernen alle möglichen Konservierungsmethoden kennen und bewahren so die Früchte der Arbeit aus den Gartenprojekten vor dem Verderben.
Ob süß, sauer, salzig, würzig: die Geschmäcker sind verschieden und wir testen unsere Geschmackssinne.
Ob jung oder alt: Viele Eltern haben viel Erfahrung, Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie an Euch weitergeben wollen.
Deswegen sind auch Eltern eingeladen, zu ernten, zu kochen und natürlich einzuwecken.
Auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen: auf der Basis unseres neu erworbenen Wissens veranstalten wir ein Quiz.
Bildung ist natürlich wichtig: Eine Exkursion hilft, über den Tellerrand zu blicken.
4 Tage Action, die es in sich hat! Ferienlangeweile war gestern! Ein Programm wird vorbereitet.
Und? Interesse geweckt? Dann bitte den Anmeldeabschnitt ausfüllen und in der Gärtnerei oder im Sekretariat abgeben!
Noch Fragen? Thomas Lamp mobil: 0170 522 0885 oder eMail tlamp(at)inbev.de

Freie Plätze im Freiwilligen ökologischen Jahr

4. Juli 2019

Auch für das kommende Jahr bietet die Schulfarm Insel Scharfenberg wieder Plätze im Freiwilligen ökologischen Jahr an. Es gibt 3 Plätze in der Inselgärtnerei und einen Platz in der Landwirtschaft.
In der Inselgärtnerei gibt es viel zu tun, z.B.

    Mitwirkung an allgemeiner Sauberkeit und Ordnung
    Das Arbeitsbuch täglich führen und zeigen.
    Arbeit mit Lernenden:
    Teilnahme an Lehrveranstaltungen
    Mitwirkung an Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lehr- und Informationsveranstaltungen der Inselgärtnerei und des Gymnasiums Schulfarm Insel Scharfenberg.
    Mitwirkung an üblichen gärtnerischen Arbeiten in der Inselgärtnerei, z.B.:
    Erfassen und Beurteilen betrieblicher Abläufe und wirtschaftlicher Zusammenhänge
    Einsetzen und Instandhalten von Maschinen, Geräten sowie Betriebseinrichtungen
    Bearbeiten und Pflegen des Bodens
    Beurteilen, Verwenden und Lagern von Erden und Substraten
    Verwenden von Pflanzen und pflanzlichen Produkten unter Beachtung ihrer Ansprüche, Qualitätsstandards und Wirtschaftlichkeit
    Einsetzen und Nutzen von Kulturräumen und Kultureinrichtungen
    Vermehren und Anziehen von Jungpflanzen
    Durchführen von verschiedenen Kulturverfahren und Anwenden von Anbausystemen
    Kultivieren und Pflegen von Zierpflanzen (Stauden)
    Ernten, Aufbereiten und Lagern von Zierpflanzen (Stauden)
    Vermarkten von Zierpflanzen (Stauden)
    Beraten von Kunden
    Verwenden von Pflanzen und pflanzlichen Produkten unter Beachtung ihrer Ansprüche, Qualitätsstandards und Wirtschaftlichkeit
    Vorbereiten, Einrichten und Abwickeln von Baustellen; Ausführen von Erdarbeiten sowie Be- und Entwässerungsmaßnahmen
    Herstellen von befestigten Flächen und Dachbegrünungen
    Herstellen von Bauwerken in Außenanlagen, z.B. Mauern, Treppen, Teiche, Zäune, Lärmschutzwände, Sport- und Spielgeräte
    Ausführen von vegetationstechnischen Arbeiten
    Projektarbeit: Entwicklung einer eigenen Arbeit im Bereich Umwelt- und Naturschutz, Nachhaltigkeit, Ernährung, Pädagogik oder andere ökologische Themen:
    z.B. Rezeptsammlung bearbeiten
    Inselherbar bearbeiten
    Faserpflanzenbeet einrichten
    Trinkbrunnen bauen
    Bauwerksbegrünung als Muster
    Dendrologischen Lehrpfad einrichten
    und viele andere Möglichkeiten für Projekte

Interessenten für die Gärtnerei oder für die Landwirtschaft bewerben sich bei
Vereinigung Junger Freiwilliger e.V.
Berliner Allee 59/61, 13088 Berlin
E-Mail-Bewerbung an:
foej[at]vjf.de
Informationen:
Telefon: 030 63413174
https://www.vjf.de/Teilnahme-FOEJ

Interessenten nur für die Landwirtschaft bewerben sich bei
Stiftung Naturschutz Berlin
Potsdamer Straße 68
10785 Berlin
Tel.: 030 26394-0
mail(at)stiftung-naturschutz.de
https://www.stiftung-naturschutz.de/freiwilligendienste/foej/was-ist-das-foej

Nach der Bewerbung kann man einen Tag lang bei der Arbeit mithelfen, um zu erfahren, ob die Einsatzstelle die Richtige ist.

Exkursion mit den FöJ-lern zu “Grünen Lernorten”

19. April 2019

Wir verabschieden uns in die Osterfeiertage mit einem Bild aus dem Britzer Garte, wo “Tulipan” gerade Farbenfahrt aufnimmt.

Tulipan

Weitere Ziele waren die ehemalige Schulgärtnerei am Dammweg, die Ausbildungsstätte des Amtes für Umwelt und Natur Neukölln, das Späth-Arboretum und die Janusz-Korzcak-Schule in Britz.

Buchsbaumzünsler

15. März 2019

Auch auf Scharfenberg haben wir den Schädling. Nachdem er letztes Jahr so massiv aufgetreten ist, dass der ganze Bestand massiv geschädigt war, haben wir uns entschlossen, den größten Teil unserer niedrigen Hecken zu roden.

Buxus sempervirens vor der Turnhalle

Um ein Befall der größeren Bäume zu verhindern, haben wir Buchsbaumzünslerfallen aufgehängt, die mit einem Lockstoff versehen sind.

Buchsbaumzünslerfalle

Da die Bäume in der Wasserschutzzone IIIa liegt, ist an den Einsatz von Lizetan® nicht zu denken.

So müssen wir darauf hoffen, dass der Lockstoff seine Arbeit tut und so viel Falter wie nur möglich in die Fallen bekommt.

Fortsetzung folgt.

Newsletter Inselgärtnerei Scharfenberg

7. Februar 2019

Kräutertheater
Im Kräutergarten tut sich was. Nach nicht enden wollenden Diskussionen und zaghaften Eingriffen in die Substanz wird es jetzt ernst. Der Kräutergarten bekommt eine grundlegende Sanierung. Nachdem immer mehr Wildkräuter und Gräser den Pflanzenbestand dominierten und verdrängten, wird die Vegetationsschicht tiefgründig durchgearbeitet und verbessert. Die Kräuterspirale, die an vielen Stellen auseinanderfiel, bekommt ein neues Aussehen: Aus der Spirale (oder Schnecke) ist ein
Theater geworden.
Aber nicht nur das.
Im Zuge der Vernetzung von Lebensräumen erfüllt das Theater zukünftig auch die Aufgaben eines Habitats für Zauneidechsen. Diese genießen auf Scharfenberg einen besonderen Stellenwert, weil sie sich noch nicht mit der östlichen Zauneidechse vermischt haben, die auf den Bahnstrecken aus dem Osten immer mehr weiter in das Verbreitungsgebiet unser heimischen Wald- und Mauereidechsen kommen und deren Eiablagen okkupieren.
Unser Kräutertheater hat diverse Hohlräume, die als Eiablagen und Schutzräume besiedelt werden können. Das Kräutertheater kann auch nicht vollständig umrundet werden, weil es eine ungestörte Verbindung zum Lebensraum Hecke bekommt.

Zauneidechsen, als bezüglich ihrer Lebensraumstrukturen stark anthropogen geprägte Lebewesen, besiedeln Magerbiotope wie trockene Waldränder, Bahndämme, Heideflächen, Dünen, Steinbrüche, Kiesgruben, Wildgärten und ähnliche Lebensräume mit einem Wechsel aus offenen, lockerbödigen Abschnitten und dichter bewachsenen Bereichen. In kühleren Gegenden beschränken sich die Vorkommen auf wärmebegünstigte Standorte. Wichtig sind auch Elemente wie Totholz und Altgras.
Bestände der Zauneidechse werden vor allem durch die Zerstörung von Lebensräumen und Kleinstrukturen in der Landschaft dezimiert. Dazu gehören etwa die Rekultivierung von sogenanntem „Ödland“, die Wiederbewirtschaftung von Brachen, der Verlust von Randstreifen und Böschungen, allgemein eine intensive Landwirtschaft oder auch die Fragmentierung der Landschaft durch Straßenbau bzw. -verkehr und Siedlungsbau.
Gesetzlicher Schutzstatus (Auswahl)
FFH-Richtlinie: Anhang IV (streng zu schützende Art)
Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG): streng geschützt
Nationale Rote Liste-Einstufungen (Auswahl)
Rote Liste Bundesrepublik Deutschland: V – Vorwarnliste

Wer rastet der rostet.

Dieses Sprichwort unbekannter Herkunft hat in der Gärtnerei eine besondee Bedeutung:

Die Werkzeuge, die benutzt und schmutzig von dem Kontakt mit der Erde im Schuppen stehen, rosten.
Das fordert uns, entsprechend pflegend einzugreifen. Mit Bürsten und Lappen werden die Werkzeuge gesäubert und eingeölt.

Für die 7. Gartenprojektgruppe und die 7. Bioprofil-Klasse stehen eine Auffrischung und Ergänzung der Gärtnerei-Grundlagen an.

Samen müssen gesammelt und aufbereitet werden.

Abgeerntete Beete müssen bearbeitet und gegebenenfalls neu bestellt werden.
Die 7. Klassen müssen Werkzeuge, Maschinen und Geräte kennenlernen, mit denen sie die nächsten Jahre arbeiten
Kompost muss bearbeitet werden.
Die Erde in den Hochbeeten soll ausgetauscht werden.
Im ganzen Garten muss unerwünschter Aufwuchs beseitigt werden
Wege müssen instandgesetzt und ausgebessert werden.
Bodenuntersuchengen müsen regelmäßig gemacht werden.
So gibt es viel zu tun in der Gärtnerei und wir wünschen uns, dass weiter schönes Wetter haben. Nachts darf es ruhig regnen, aber tagsüber genießen wir das Arbeiten in der Sonne.

Ferner werden die Saatgut-Bestellungen für das kommende Gartenjahr vorbereitet.

Drei Veranstaltungen fassen wir ins Auge, auf denen wir unsere Arbeit präsentieren wollen:

16. Mai 2019 Ständige Beratung der Ausbilderinnen und Ausbilder im Garten., Landschafts- und Sportplatzbau der Bezirksämter und freien Träger in Berlin

28. Mai 2019: Tag der Berliner Schulgärten: Auf Scharfenberg treffen sich Pädagogen, Fachleute und Wissenschaftler rund um das Thema Schulgärten, Umwelterziehung und Didaktik.

02. Juni 2019: Ehemaligentreffen der Scharfenberger

Zu diesen Veranstaltungen gibt es Vorbereitungen zu treffen, Programme zu entwerfen und und und.

Es wäre schön, wenn auch Schülerinnen und Schüler, die nicht in den Gartenprojekten beteiligt sind, sich einbringen würden. Schließlich wird bei solchen Anlässen die ganze Schule präsent.

Fontane-Jahr:

200. Geburtstag von Henri Theodore Fontane (*30.12.1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 Berlin) Apotheker, Schriftsteller./Theodor Fontane (1819)

Zum 100. mal jährt sich der Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die am 15. Januar 1919 ermordet wurden.