Pastor-Niemöller-Platz

15. Mai 2012

Der Pastor-Niemöller-Platz ist benannt nach Martin Niemöller, der von 1892 bis 1984 gelebt hat. Davor hieß der Platz Kurt-Fischer-Platz (1951-1992) und von 1899-1951 Bismarckplatz.
Es gibt 38 weitere Straßen, Wege und Plätze, die nach ihm benannt sind.
Der Platz besteht in weiten Teilen aus Rasenflächen. Hinter zu den Straßen hin ausgeführten Blockhecken verbergen sich Bankbuchten, die zur Platzmitte hin ausgerichtet sind. Durchschnitten wird der Platz von der Straßenbahnlinie M1 (früher 22) von Rosenthal zum Kupfergraben. Eine Kurve von Schillerstraße/Niederschönhausen nach Rosenthal wurde 2003 abgebaut.
Die Bepflanzung ist normativ-rustikal. Den Rahmen bilden Sommerlinden und Hybridlinden, als Solitär gibt es eine 25 m hohe Douglasie - Pseudotsuga menziesii. Es gibt noch Picea abies und Juniperus x media ‘Pfitzeriana’. Die Hecken bestehen aus Pyracantha coccinea, Spiraea x vanhouttei und Symphoricarpos albus var. laevigatus. Am Südrand ist die Straße durch eine hohe freiwachsende Hecke aus überwiegend Kolkwitzia amabilis abgegrenzt. Der Pflegezustand ist sehr schlecht. Die Blockhecken bestehen mittlerweile mehrheitlich aus Sämlingen von Ahorn.

Sitzbank im westlichen Teil.

Blick Richtung Hermann-Hesse-Straße.

Pseudotsuga menziesii.

Verwilderte Hecke.

Einige Bänke sind nicht befestigt und können nach Belieben umgestellt werden.

Die alte Straßenbahnkurve von der Hermann-Hesse-Straße zur Friedrich-Engels-Straße.

Blüte von Kolkwitzia amabilis.

Weg an der nördlichen Seite.

Der Fußweg als Verlängerung-Durchgang der Hermann-Hesse-Straße.

Blick von der Hermann-Hesse-Straße in westlicher Richtung.

Blick von der Grabbeallee Richtung Nordwesten. Links die Skulptur “Polychromie architecturale” von Veronika Kellndorfer.

Durchfahrt der M1 von Rosenthal nach Kupfergraben.

Weitere Plätze:
Herthaplatz
Mierendorffplatz
Epensteinplatz

Halbzeitpunkt

14. Mai 2012


Halbzeitpunkt, ursprünglich hochgeladen von thmlamp

Der Arsch war willig
aber die Bank war nass.

Epensteinplatz

14. Mai 2012

Der Epensteinplatz liegt im Berliner Bezirk Reinickendorf und fängt in einem Dreiviertelkreis die Epensteinstraße und die Schwabstraße auf. Der Platz wurde benannt nach Hermann Louis Traugott Epenstein, der von 1821 bis 1892 in Berlin gelebt und als Mediziner gearbeitet hat. Epenstein war Grundstückseigentümer der meisten der Grundstücke an der heutigen Epensteinstraße.

Der Platz ist an seinen Zugängen offensichtlich von den Anwohnern liebevoll mit Sommerblumen bepflanzt worden.

Die Rahmenbepflanzung besteht aus Bäumen, am Rand mit Spitzahorn und Linde, in der Mitte stehen 4 rotlaubige Spitzahorn, wahrscheinlich die Sorte ‘Fassens Black’

Eine Tischtennisplatte wurde abgebaut und nicht wieder erneuert.

Blick von der Epensteinstraße

Bisherige Plätze:
Herthaplatz
Mierendorffplatz
Hochmeisterplatz

Herthaplatz

13. Mai 2012

Der Herthaplatz in Niederschönhausen liegt am Kreuzungspunkt der Buchholzer Straße, Siegfriedstraße und Waldemarstraße, Waldowstraße, Marthastraße und Wackenbergstraße.
Der Name geht nicht, wie allgemein kolportiert, auf den Fußballverein zurück, sondern auf die Göttin Hertha, die Mutter der Erde.
Der Platz ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Ein neu angelegter Spielplatz im östlichen Teil, zur Mitte in Rasen und Sitzbänke, im westlichen Teil eine Tischtennisplatte und einen Rosengarten, der allerdings stark vernachlässigt ist und nur noch Fragmente einer Pergola hat. Ferner gibt es einen Tisch für Schach, der sinnigerweise direkt neben dem Kinderspielplatz steht. Diagonal durch den Platz etwa in verlängerter Richtung der Buchholzer Straße durchquert ein Fußweg den Platz. Fast mittig steht als zentraler Baum ein Bergahorn, Acer pseudoplatanus, der von einer Bank eingeschlossen ist. Neben den erwähnten Beetrosen gibt es viele Juniperus media ‘Pfitzeriana’ und Potentilla fruticosa als Flächenbepflanzung, den Rand säumen Crataegus laevigáta, Syringa vulgaris, Philadelphus coronarius, Betula pendula, und Tilia spec..

Acer pseudoplatanus

Acer pseudoplatanus - Bergahorn mit Bank.

Tischtennisplatte

Tischtennisplatte.

Rosengarten

Rosengarten.

Liegewiese

Blick über den östlichen Teil.

Liegewiese

Als Liegewiese nicht zu empfehlen, weil:

Hundescheiße

Nachteil der Platzes: nicht eingezäunt und kein ausgewiesenes Hundeverbot.

Der Bergahorn und die den Rosengarten abschließenden Pfitzer-Wacholder.

Straßenschild.

Blick von der Waldemarstraße nach Südosten.

Diese Reihe folgt auf eine Serie/Aktion/Kampagne des “Tagesspiegel” um 15 Berliner Plätze (von denen übrigens nur 4 aus dem Ostteil sind).
Petriplatz, Mitte
Breitenbachplatz, Dahlem, Hermann-Ehlers-Platz, Steglitz
Kottbusser Tor, Kreuzberg
Platz am U-Bahnhof Alt-Tegel
Antonplatz, Weißensee
Innsbrucker Platz, Schöneberg
Moritzplatz, Kreuzberg
Spandauer Markt, Spandau
Don-Ugoletti-Platz, Grünau
Hermannplatz, Neukölln
Kurt-Schumacher-Platz, Reinickendorf
Louise-Schroeder-Platz, Wedding
Ostbahnhof, Friedrichshain
Nollendorfplatz, Schöneberg

wird fortgesetzt.

Bisherige Plätze:
Herthaplatz
Mierendorffplatz
Hochmeisterplatz

Gärten der Welt

11. Mai 2012

Ein Besuch in den Gärten der Welt lohnt immer. Zu jeder Jahreszeit kann man sich Pflanzen anschauen und die Entwicklungsstadien beobachten.
Christlicher Garten
Ein echter Hingucker ist der Christliche Garten, der rund 3,18 Millionen Euro gekostet hat. Der Wandelgang besteht aus Texten des Alten Testamentes, des Pfingstwunders, des Neuen Testamentes und Neueren Texten, darunter auch Goethe, Blaise Pascal und Dietrich Bonhoeffer. Nach dem Lesen ist ein steifer Nacken garantiert.


Prägend für den Christlichen Garten ist die Farbe Weiß, besonders die Bepflanzung ist darauf ausgerichtet.


Das schon verblühende Tulpenmeer.


Die Mairose, Rosa hugonis ist die erste Rose, die blüht.

http://www.gruen-berlin.de/parks-gaerten/gaerten-der-welt/christlicher-garten/informationen/
http://www.berlin.de/tourismus/parks-und-gaerten/1733015-1740419-christlicher-garten-oeffnet-im-erholungs.html
https://umweltstiftung.allianz.de/projekte_uebersicht/leben_in_der_stadt/christlicher_garten/index.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Erholungspark_Marzahn
http://www.relaisla.de/relaishome/html/projekte/88/pro.html
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/marzahn/erholungspark_marzahn/christlichergarten.shtml