Shea

4. Juni 2017

Neulich ist mir ein Riegel eines bekannten Herstellers in die Hände gefallen den Einkaufswagen gerutscht.
Aus Langeweile habe ich beim Verschlucken den Beipackzettel gelesen:

Shea

Beim Wort “Shea” bin ich aufmerksam geworden und habe mal gegoogelt:

Shea

Ich zitiere:
“Der Karitébaum, auch Sheanussbaum, Schibutterbaum, Schibaum oder Afrikanischer Butterbaum genannt (Vitellaria paradoxa, Syn.: Bassia parkii G.Don (parkii ehrt den britischen Forscher Mungo Park), Butyrospermum paradoxum (C.F.Gaertn.) Hepper, Butyrospermum parkii (G.Don) Kotschy),[1] ist die einzige Pflanzenart der Gattung Vitellaria in der Familie der Sapotengewächse (Sapotaceae).”

Und:
“Die Früchte des Sheanussbaums sind botanisch gesehen Beeren, die darin enthaltenen etwa 4 cm großen Fruchtkerne, die Kariténüsse, enthalten ungefähr 50 % Fett und stellen eine wesentliche Quelle für Speise- und Hautpflegefett dar, das Fruchtfleisch wird gegessen.

Als wichtiger Nutzbaum wird der Karité neben anderen Arten, wie Néré und Baobab, bei der Rodung für neue Felder meist verschont. Diese traditionelle Agroforstwirtschaft wird auch als Kulturbaumpark bezeichnet. Da der Karitébaum aber nur schwer vermehrt werden kann, neue Pflanzen oft nur Zufallskeimungen sind, er erst ab einem Alter von etwa 20 Jahren blüht und erst mit etwa 50 Jahren seine volle Ertragskraft erreicht, ist seine groß angelegte kommerzielle Verwertung durch die lange Wartezeit auf den Ertrag noch schwierig.”

Warum werden in Afrika vom Aussterben bedrohte Arten in den Industrieländern als Rohstoff genutzt?

Wenn man schon pflanzliche Fette einsetzt, kann man dann nicht Fette nehmen, die lokal gewonnen und verarbeitet werden?

Wie hoch ist der Anteil an Shea-Fett in dem Schoko-Keks-Riegel?

Ist der Gebrauch von Palmfett nicht schon lange als problematisch hinsichtlich Herstellung, Nachhaltigkeit und Umweltbelastung bekannt?

Fragen.

Bei der Recherche habe ich dann noch das, das und das gefunden.

Wieso wird ein Stoff, der über tausende Kilometer hierher gekarrt wird, noch als “Bio” bezeichnet?

Fortsetzung folgt.

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Rundbrief Ausbildung vom 10. April 2017

16. April 2017

Fakten zur Regierungspolitik

Berlin, 10. April 2017

02 | 2017

Gute Berufsausbildung – gutes Geld

Für junge Menschen ist die Suche nach dem passenden Beruf eine der wichtigsten Fragen: Welcher Job entspricht meinen Interessen? Welche Tätigkeit macht mich auch langfristig glücklich? Im dualen Ausbildungssystem stehen heute rund 330 anerkannte Ausbildungsberufe von “A” wie Anlagenmechaniker bis “Z” wie Zahntechniker zur Verfügung. Die Stärke des deutschen Systems liegt darin, dass es Berufsschule und Praxis im Betrieb eng miteinander verbindet.Dass mit einer ordentlichen Ausbildung mehr Geld zu verdienen ist, hat gerade erst das Ifo-Institut in einer Studie festgestellt: Unter dem Strich bringt jeder höhere Abschluss über das gesamte Erwerbsleben zwischen 22 und 64 Prozent mehr Einkommen.
Auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sah es in seinem Kurzbericht 17 / 2016 so, dass Qualifikation sich auszahlt – wenn man dazu noch idealerweise auf seinem Qualifikationsniveau beschäftigt ist.
Hoher Stellenwert des deutschen Berufsbildungssystems auch international.
Bundeskanzlerin Merkel hatte Informationen zum dualen System der beruflichen Bildung in Deutschland auch für ihren Besuch bei US-Präsident Trump im Gepäck. Gerade im Übergang in der “Industrie 4.0″ seien Fähigkeiten, Training und Ausbildung von besonderer Bedeutung - “nicht nur für junge Menschen, sondern auch für die, die vielleicht arbeitslos geworden sind und noch
Training brauchen, um wieder in Arbeitsplätze zu kommen”, so die Kanzlerin.

Stabiler Ausbildungsmarkt 2016
Gerade hat die Bundesregierung den Berufsbildungsbericht 2017 im Kabinett beschlossen. Betrachtet man den Ausbildungsmarkt der letzten Jahre, so zeigt er ein hohes Maß an Stabilität. Das Angebot an betrieblichen Ausbildungsstellen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge blieb nahezu
konstant.
Da die Bewerberzahl leicht rückgängig ist, sind die Chancen für Schulabgänger auf einen geeigneten Ausbildungsplatz heute so gut wie seit 20 Jahren nicht. 100 Ausbildungsplatzsuchenden stehen rechnerisch 104,2 Ausbildungsangebote gegenüber.
Die Folge: Während die Zahl der unversorgten Bewerber erneut rückläufig ist, steigt die Zahl der unbesetzten betrieblichen Ausbildungsplätze.
Hier setzen viele Maßnahmen von Bundesregierung, Ländern, Wirtschaft und Gewerkschaften an. Sie reichen von der gemeinsamen Allianz für Aus- und Weiterbildung mit 28.100 zusätzlichen Ausbildungsplätzen über Bildungsketten, um Jugendlichen einen Abschluss zu ermöglichen bis zur Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes– früher bekannt unter Meister-BAföG.

Rückblick auf den Ausbildungsmarkt des Jahres 2016

Berufsbildungsbericht 2017: Gute Chancen auf attraktiven Ausbildungsplatz

Die duale Berufsausbildung ist eine zentrale Säule des wirtschaftlichen Erfolges Deutschlands. Während Schulabgänger zwischen immer mehr Ausbildungen wählen können, fällt es Betrieben schwer, geeignete Bewerber zu finden. Über die aktuelle Entwicklung informiert der Berufsbildungsbericht 2017. Das Kabinett hat ihn am 5. April 2017 beschlossen.

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Bilanziert: Junge Geflüchtete im Übergangsbereich angekommen

Die Zahl der Anfänger im Übergangsbereich von der Schule in die Ausbildung ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das ist im Wesentlichen auf Programme zum Erlernen der deutschen Sprache für jugendliche Geflüchtete und Zugewanderte zurückzuführen. Gerne genutzt wird das Berufsvorbereitungsjahr (+45,4 Prozent). Dies geht aus dem Datenreport 2017 des
Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor, der verabschiedeten Berufsbildungsbericht 2017 ergänzt.

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Die Top-10-Ausbildungsberufe 2016

Auch 2016 wurde wieder mehr als ein Drittel aller neuen Ausbildungsverträge in zehn Berufen abgeschlossen. Alter und neuer Spitzenreiter in der Rangliste ist die / der Kauffrau/-mann für Büromanagement. Rund 28.700 Jugendliche haben diesen Beruf gewählt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Zahlen zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen mit
Stichtag 30. September 2016 erhoben.

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Duale Berufsausbildung Rückgrat der Fachkräftesicherung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Sitzung am 10. März 2017 in Bonn den Entwurf des Berufsbildungsberichts 2017 beraten und eine gemeinsame Stellungnahme verabschiedet. Darin würdigt der Hauptausschuss den Bericht als einen „guten und umfassenden Überblick über den Stand der beruflichen Bildung in Deutschland“ und betont, “dass
das System der dualen Berufsausbildung nach wie vor das Rückgrat der Fachkräftesicherung in Deutschland ist”.

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Allianz für Aus- und Weiterbildung: Duale Ausbildung hat Zukunft!

Die Spitzen der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben bei ihrem jährlichen Treffen eine Zwischenbilanz gezogen. Ihr Fokus lag auf den Themen Qualität und Attraktivität der dualen Ausbildung sowie deren Integrationskraft. Ein zentrales Anliegen ist im vergangenen Jahr bereits mit dem Integrationsgesetz auf den Weg gebracht worden: ein gesicherter Aufenthalt für Geduldete während und unmittelbar im Anschluss an die duale Ausbildung.

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Lebensentgelt steigt mit beruflichen Anforderungen

Das durchschnittliche Brutto-Lebensentgelt steigt mit den Anforderungen, die in einem Beruf zu erfüllen sind. Eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung unterscheidet vier Niveaus: Sozialversicherungspflichtig vollzeitbeschäftigte Experten verdienen im Durchschnitt über das gesamte Erwerbsleben hinweg mehr als Spezialisten oder als Fachkräfte.
Sie verdienen mehr als doppelt so viel wie Helfer.
In bestimmten Berufen – beispielsweise in der IT-Branche – können Fachkräfte sogar höhere Brutto-Lebensentgelte erreichen als Experten in anderen Berufen.

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Mehr Einkommen durch gute Ausbildung

Jeder höhere Abschluss über das gesamte Erwerbsleben bringt zwischen 22 und 64 Prozent mehr Einkommen. Das geht aus einer Studie des ifo Instituts München hervor. So liegt das Lebenseinkommen mit einer abgeschlossenen Lehre durchschnittlich 143.000 Euro netto über dem von Menschen ohne Berufsausbildung. Gegenüber einer Ausbildung erzielt ein Meister oder Techniker durchschnittlich 129.000 Euro netto mehr, ein Fachhochschulabsolvent 267.000 Euro und ein Universitätsabsolvent 387.000 Euro.

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International anerkannt und interessant: Das deutsche System der dualen Berufsausbildung

Merkel spricht mit Trump auch über berufliche Bildung

Am 17. März hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den US-Präsidenten Donald Trump in Washington besucht. Merkel verwies darauf, dass gerade im Übergang von der klassischen zur digitalen Industrieproduktion, der “Industrie 4.0″, Fähigkeiten, Training und Ausbildung von besonderer Bedeutung seien - “nicht nur für junge Menschen, sondern auch für die, die vielleicht arbeitslos geworden sind und noch Training brauchen, um wieder in Arbeitsplätze zu kommen”. Dieses Thema spiele in beiden Staaten eine große Rolle.

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Gemeinsame Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Trump in Washington am 18. März 2017

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Bundesregierung stärkt internationales Engagement in der dualen Ausbildung

Die Ministerien in der Bundesregierung, die sich mit beruflicher Bildung befassen, verzahnen ihre Zusammenarbeit. Für die internationale Zusammenarbeit hat sich das als erfolgreich erwiesen. Bundesbildungsministerium, Auswärtiges Amt, Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit zogen Bilanz.

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Aktionsplan für die deutsch-französische berufliche Mobilität

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist eines der Fundamente der europäischen Einigung. Über persönliche Erfahrungen hinaus stärkt sie den europäischen Arbeitsmarkt. Arbeitnehmer können ihre beruflichen Ziele entwickeln und neue Kompetenzen erwerben. Mit dem Aktionsplan für die deutsch-französische berufliche Mobilität möchten die Regierungen Deutschlands und Frankreichs das Entstehen eines echten europäischen Arbeitsmarktes fördern.

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Filmwettbewerb: Auszubildende als Botschafter dualer Ausbildung

Köche, Fleischer, Industriemechaniker - junge Mediengestalter haben in verschiedenen europäischen Ländern Filme über die duale Berufsausbildung gedreht. Das Bundesbildungsministerium hat den Wettbewerb gefördert. Gewonnen haben Katharina Witte, Lisa
Wallner und Caroline Schneider. Sie sind ein Team von drei angehenden Mediengestalterinnen aus dem Kreis Lippe. Ihr Film bringt uns Auszubildende in der Slowakei näher.

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Praktische Informationen zur Berufswahl

Kampagne durchstaaten.de wirbt für Ausbildung im Öffentlichen Dienst

Ob nach Studium, Ausbildung oder direkt nach der Schule: Bund, Länder und Kommunen beschäftigen mehr als 4,6 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst. Damit ist er nicht nur der größte Arbeitgeber in Deutschland, sondern auch der mit den meisten Standorten. Chancen in rund 130 Berufen von “A” wie Altenpflege über „I“ wie Informatiker bis “Z” wie Zimmerer bietet der Öffentliche Dienst. Bund, Länder und Kommunen haben eine Kampagne für die Ausbildung gestartet.

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(… und nein, dass muss nicht durchstarten.de heißen!)

Für eine Berufs- und Studienwahl ohne Klischees

Das Web-Portal www.klischee-frei.de ist online gegangen. Es unterstützt alle, die am Berufswahlprozess beteiligt sind. Dabei zählen allein die Stärken und Interessen der Jugendlichen – frei von Geschlechterklischees.

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Kleine Unternehmen bei der Ausbildung unterstützen

Das Bundesbildungsministerium unterstützt kleine Betriebe bei der Ausbildung. Über JOBSTARTER plus stellt das Ressort rund 7,6 Millionen Euro aus eigenen Mitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bereit. Die ersten von insgesamt 18 Projekten starteten im März 2017.

“Klein- und Kleinstbetriebe müssen eine wesentliche Säule der dualen Berufsausbildung in Deutschland bleiben. Gerade sie stehen aber in einem harten Wettbewerb mit mittleren und größeren Unternehmen um die sinkende Zahl der Schulabgänger. Hier setzen wir mit dem Programm JOBSTARTER plus an und unterstützen diese Unternehmen bei der betrieblichen Ausbildung. Damit
wollen wir dazu beitragen, dass sich wieder mehr Klein- und Kleinstbetriebe an der Ausbildung beteiligen”, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.
Gefördert werden Projekte, die Klein- und Kleinstunternehmen in bestimmten Regionen und Branchen dabei beraten und unterstützen, erstmalig oder wieder Ausbildungsplätze anzubieten.

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Infotelefon zur Weiterbildung

Ein Anruf genügt: Ein neuer Telefonservice weist Bürgerinnen und Bürgern den Weg zur passenden Weiterbildung.

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Zukunftssicher durch Qualifizierung

Der technologische und strukturelle Wandel verändert Berufsbilder, Anforderungen und Standards. Deshalb sind Umschulungen, Weiterbildungen sowie Aus- und Wiedereinstiege Teil einer neuen Normalität. Welche Qualifikationen werden wir in Zukunft brauchen? Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist dieser Frage im Rahmen des Dialogprozesses Arbeiten 4.0 nachgegangen.

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Zum Gestalten da: die Arbeitswelt von morgen

Bei der 4. BMBF-ZukunftsNacht diskutierten Bürgerinnen und Bürger mit Bundesforschungsministerin Wanka über die Zukunft der Arbeit.

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Tipps und Termine

BWP 1/2017 Pflegeberufe

BWP 1-2017 Gesellschaftliche Megatrends wie demografischer Wandel, Fachkräfteengpässe und -migration sowie Digitalisierung und Akademisierung sind im Pflegebereich besonders virulent.
Welche Veränderungen ergeben sich daraus für die Fachkräftequalifizierung?

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BWP 2/2017 Berufsbildung 4.0

BWP 2-2017 Die Folgen der rasant zunehmenden Digitalisierung lassen sich nur schwer abschätzen. Wie verändern sich Berufe und welche Kompetenzen werden künftig in der Arbeitswelt
4.0 gebraucht?

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Der “Rundbrief Ausbildung” enthält vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zusammengestelltes Informationsmaterial zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die Darstellung erfolgt in einer redaktionell überarbeiteten, komprimierten Form mit Hinweisen auf weitergehende Recherchemöglichkeiten und Bezugsquellen.

Der “Rundbrief Ausbildung” wird ausschließlich im Internetangebot der Bundesregierung www.bundesregierung.de publiziert. Er kann per E-Mail unter folgendem Link abonniert werden: zum Abo.

Rundbrief Ausbildung vom 16. Februar 2016

16. April 2017

Leider habe ich diesen Rundbrief in meinem Postfach übersehen. Deswegen erscheint der Rundbrief Ausbildung des BPA Nr. 01/2017 erst jetzt.

Fakten zur Regierungspolitik

Berlin, 16. Februar 2016

01/2016

Ausbildung mit Handicap geht gut

“Wie können wir behinderte und nicht-behinderte Menschen auch zusammen im Arbeitsleben integrieren?”, sagte Bundeskanzlerin Merkel im Video-Podcast am 30. Januar. Diese Frage hält sie für zentral, wenn es um Politik für behinderte Menschen geht.
Anfang Februar besuchte sie das Berufsbildungswerk in Greifswald. Sie wolle zeigen, was möglich ist, wenn Menschen mit Behinderungen einen geeigneten Ausbildungsgang bekommen. “Vielen Jugendlichen wird hier eine richtige Chance eingeräumt, auch mit viel Eigeninitiative für Freizeitmaßnahmen”, freute sich Merkel. Berufsbildungswerke sind Brücken in den ersten Arbeitsmarkt. “Wir wollen diese Brücke weiter ausbauen”, so Merkel. Arbeitgeber sollten die Stärken behinderter Menschen erkennen und ihnen eine Chance geben.
Wer Behinderung hört und nur an Einschränkungen denkt, liegt falsch. Menschen mit Behinderungen haben viele Talente – auch und gerade für den Arbeitsmarkt. Dafür gibt es viele gute Praxisbeispiele.
Auch Langzeitarbeitslose und Beschäftigte ohne Berufsabschluss haben trotz Aufschwung immer noch schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt. Die Bundesregierung will die Berufschancen für geringqualifizierte Beschäftigte verbessern.

Weiterbildungsprämie für Geringqualifizierte
Wer auch in Zukunft mit den Veränderungen am Arbeitsplatz mithalten will, muss sich qualifizieren. Bisher tun dies noch zu wenige Geringqualifizierte. Ihnen fehlen oft bestimmte Grundkompetenzen, um Lehrgänge und Prüfungen zu absolvieren. Beschäftigte in kleinen und mittleren Betrieben, die in der Freizeit für einen Berufsabschluss pauken, bekommen bisher keine Förderung. Das soll sich ändern: mit entsprechenden Fördermöglichkeiten der Arbeitsagenturen und mit einer Weiterbildungsprämie.

Menschen mit Behinderung ausbilden

Brücken in den Arbeitsmarkt ausbauen

Im Berufsbildungswerk in Greifswald können junge Leute mit Behinderung eine Lehre in über 70 Ausbildungsgängen machen. Das Besondere: hier werden gleichzeitig berufliche, soziale und medizinische Rehabilitation angeboten. Den praktischen Ausbildungsteil absolvieren die Auszubildenden in regionalen Unternehmen.

Bundeskanzlerin Merkel im Berufsbildungswerk Greifswald

Die Berufsbildungswerke - bundesweite Angebote

Die Berufsbildungswerke bilden an bundesweit 52 Standorten rund 15.000 junge Menschen mit Handicaps in über 240 anerkannten Berufen aus. 91 Prozent der Auszubildenden schließen ihre Ausbildung als qualifizierte Fachkräfte ab. 63 Prozent befinden sich nach ihrer Ausbildung in Arbeit.
Immer mehr Unternehmen bieten Betriebspraktika an oder übernehmen einen großen Teil der praktischen Ausbildung

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Best-Practice- Beispiele

Belal El-Khalidi ist von Geburt an gehörlos. In der kleinen Malerfirma Ates macht er eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. Die Verständigung mit dem Chef und den Kollegen funktioniert über SMS oder mit Zetteln. Wenn es schwieriger wird, kommt eine
Gebärdendolmetscherin, die auch in der Berufsschule da ist. Solche Praxisbeispiele zeigen, wie Inklusion konkret gelingt.

Malerausbildung für gehörlose Menschen (Dieser Beitrag ist nicht mehr vorhanden.)

Erfolgsstrategien zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen

Ausbildungsplätze schaffen

Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Behinderung schaffen, Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam ausbilden – das sind die Ziele des Inklusionsprojektes “!nkA”. Dazu gehört, die Jugendlichen besser über ihre beruflichen Perspektiven zu informieren und sie bei der Bewerbung zu unterstützen. Zwei Jahre nach Projektstart hatten 35 Jugendliche mit Behinderung ihre Ausbildung in einem der beteiligten Unternehmen begonnen. Das Projekt des “UnternehmensForums” wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

Bundesarbeitsministerin Nahles im Gespräch mit !nkA-Teilnehmern

Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung

Gleiche Chancen schaffen

Berufliche Weiterbildung

Prämie für berufliche Weiterbildung

Geringqualifizierte Beschäftigte, die sich beruflich weiterbilden, erhalten demnächst eine Prämie: Für bestandene Zwischen- und Abschlussprüfungen gibt es 1.000 und 1.500 Euro. Für Mitarbeiter in kleinen und mittleren Betrieben gibt es Zuschüsse, wenn sie sich außerhalb der Arbeitszeit weiterbilden.

Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern

Meister-BAföG steigt

Ab August 2016 steigen die Förderbeträge beim “Meister-BAföG” deutlich. Fortbildung, Beruf und Familie werden besser vereinbar. Die Gesetzesnovelle weist in die richtige Richtung. Das war die einhellige Meinung nahezu aller Experten der öffentlichen Anhörung im Bundestag.

Gesetzentwurf der Bundesregierung

Öffentliche Anhörung im Bundestag

Merkel will für Meister kämpfen

Die Bundeskanzlerin will die duale Berufsausbildung und die Meisterausbildung erhalten. Sie kämpfe dafür, dass sich “die europäischen Regelungen nicht unserer dualen Berufsausbildung entgegenstellen”.

Podcast

Moderne Ausbildung

Neue Ausbildung für die Pflege

Künftig soll eine einheitliche Ausbildung zur “Pflegefachfrau” oder zum “Pflegefachmann” übergreifende Qualifikationen vermitteln. Denn sie sollen Menschen aller Altersgruppen gut pflegen können: in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulant. Für Auszubildende wird die Ausbildung künftig kostenfrei werden. Sie erhalten dann – wie andere Azubis - eine
angemessene Ausbildungsvergütung.

Reform der Pflegeberufe

Thema Pflegekräfte: Neues Berufsgesetz, Fachkräftemangel, Bezahlung, Fragen und Antworten

Dachdecker lernen mit Drohnen zu arbeiten

Auszubildende sollen lernen, mit 3D-Druckern, Drohnen und Robotertechnik zu arbeiten. Als Fachkräfte von morgen müssen sie diese neuen Technologien einsetzen und bedienen können – im Handwerk, wie in der gewerblichen Fertigung. Das Bundesbildungsministerium hat ein Sonderprogramm gestartet, um die digitale Ausstattung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) sowie Pilotprojekte und Kompetenznetzwerke zu finanzieren. In ÜBS werden Ausbildungsinhalte vermittelt, die vor allem kleine und mittlere Betriebe nicht anbieten können.

Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung

Anträge stellen

Reportage: Digitaler Schumacher

Moderne Ausbildungsberufe

Die Ausbildungsberufe müssen mit der Zeit gehen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung erstellt regelmäßig neue Ausbildungsordnungen und überarbeitet vorhandene. Für 2016 sind Neuerungen in Arbeit: zum Beispiel für Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, für Dachdecker oder für Fachkräfte für Veranstaltungstechnik.

BIBB-Berufe - Info zum Ausbildungsbeginn 2016

Azubis haben mehr Geld in der Tasche

Auszubildende haben 2015 mehr Geld verdient als im Vorjahr. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen stiegen das vierte Jahr in Folge. In Westdeutschland hatten Azubis durchschnittlich 3,7 Prozent, in Ostdeutschland 4,3 Prozent mehr in der Tasche.

Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung

Bewerber und Ausbildungsplätze zusammenbringen

Über Praktikum zum Ausbildungsplatz

2014 fand gut jede/-r vierte Jugendliche über ein Praktikum zur Ausbildungsstelle.
Berufspraktika und persönliche Kontakte öffnen die Türen.

BIBB-Analyse zum Erfolg bei der Lehrstellensuche

Wieder mehr Ausbildungsangebote, aber Passungsprobleme

2015 boten die Unternehmen erstmals nach vier Jahren wieder mehr Ausbildungsplätze an. Trotzdem wurde es schwieriger, freie Plätze zu vermitteln. Über ein Viertel der erfolglosen Bewerberinnen und Bewerber waren Fachhochschüler oder Abiturienten, die sich auf zu wenige Berufe konzentrieren.

BIBB-Analyse: Entwicklung des Ausbildungsmarktes 2015

Flüchtlinge ausbilden

Aus Flüchtlingen werden Auszubildende

10.000 junge Flüchtlinge sollen bis zum Frühjahr 2018 eine betriebliche Ausbildung im Handwerk aufnehmen. Dazu haben das Bundesbildungsministerium, die Bundesagentur für Arbeit und der Zentralverband des Deutschen Handwerks eine Initiative gestartet.

mehr

Charta der Vielfalt: Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt

Mit einem Praxis-Leitfaden möchte die Initiative “Charta der Vielfalt” Unternehmen ermutigen, Flüchtlingen eine Chance zu geben. Der Leitfaden beschreibt die Voraussetzungen, um Flüchtlinge im Betrieb aufzunehmen und welche Förderung es gibt. Drei Unternehmen zeigen, wie sie Flüchtlingen Praktika oder Ausbildung ermöglichen.

Praxis-Leitfaden für Unternehmen

Tipps und Termine

BWP 6/2015 Lernen für die digitale Wirtschaft

BWP 1/2016 Migration und Flüchtlinge

Bildungsmesse didacta, 16. bis 20. 02.2016 in Köln

Girls’ Day, 28.04.2016

Boys’Day, 28.04.2016

Der “Rundbrief Ausbildung” wird ausschließlich im Internetangebot der Bundesregierung www.bundesregierung.de publiziert. Er kann per E-Mail unter folgendem Link abonniert werden: zum Abo.

Vergleich

19. März 2017

Lonicera fragrantissima:
Blätter elliptisch bis breit eiförmig oder obovat, 3—7 cm lang, spitz (aber nicht lang ausgezogen!), derb, oben dunkelgrün und kahl, unten mehr blaugrün, Mittelrippe borstig, sehr früh austreibend.
Blüten rahmweiß stark duftend, in achselständigen Paaren, Röhre kurz, außen kahl, Dezember—März (auch bei uns!).

Lonicera Vergleich

Lonicera x purpusii:
Blätter eiförmig elliptisch, 5 bis 10 cm lang, beiderseits kahl bis auf die unterseits behaarten Nerven und den borstigen Rand.
Blüten zu 2—4 in achselständigen Büscheln, rahmweiß, stark duftend, außen ganz kahl, Dezember—April, Filamente glänzend weiß, Antheren goldgelb.

Superfood ist Superquatsch

3. Dezember 2016

Ergänzend zu dem Artikel in der “Süddeutsche Zeitung” hier noch ein paar gärtnerische Fakten:

Chia - oder genauer die Mexikanische Chia (Salvia hispanica) ist ein einjähriges Salbeigewächs, welches aus Mexiko stammt und keine Nässe verträgt. Angebaut wird sie in den meisten südamerikanischen Ländern und in Australien.

Quinoa (Chenopodium quinoa) stammt ebenfalls aus Südamerika und ist mit unserem heimischen Weißen Gänsefuß (Chenopodium album) verwandt, der ebenfalls als Gemüse, Pseudogetreide oder Futterpflanze verwendet wurde, bei uns in Mitteleuropa allerdings als unerwünschter Aufwuchs (Wildkraut, Unkraut) gesehen wird. Bemerkenswert ist, dass Quinoa in den Anden bis 4200 m Höhe angebaut werden kann und als wichtiger Ersatz zu Mais dient.

Die Gojibeere oder einfacher gesagt der Gemeine Bocksdorn (Lycium barbarum) ist uns wohlbekannt als anspruchsloser Strauch, der überwiegend in der Böschungsbegrünung eingesetzt wird.

Die Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa) kommt aus Nordamerika, verbreitete sich Anfang des 20. Jahrhunderts über Rußland im gesamten osteuropäischen Raum. Mittlerweile (seit ca. 30 Jahren!) wird sie auch in Deutschland kultiviert.
Aronia melanocarpa var. grandifolia

Der Nonibaum (Morinda citrifolia L., Syn.: Morinda bracteata Roxb.) stammt vermutlich aus Australien und hat sich über die polynesische Inselwelt verbreitet. Die Wirkung des Fruchtsaftes und der Blätter ist höchst umstritten. Nach dem Probieren lehnen wir uns zurück und hören “Venite, inginocchiatevi” aus “Le Nozze di Figaro” von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Alda Noni und begleitet von dem Orchestra de Teatro di San Carlo.

Gerstengras, Gerste (Hordeum vulgare) und Weizengras - Weizenarten Triticum L. sind uns bekannt, auch wenn wir kein Bild vor Augen haben. Das Gras wird getrocknet - kommt uns in einem anderen Zusammenhang bekannt vor - und pulversiert. Wie halten uns an Konrad Adenauer, dem folgender Witz “gewidmet” ist.
Ein armer Student sitzt vor dem Bundeshaus in Bonn und isst Gras. Nach einer Weile kommt Heinrich Lübke und fragt: “Kein Geld?” Der Student nickt. Lübke gibt ihm 20 Mark, damit er sich richtig satt essen kann. Etwas später kommt Kurt Georg Kiesinger. Er spendiert eine Mark für eine Currywurst. Wieder etwas später kommt Adenauer, sieht den noch immer Gras essenden Studenten, greift in die Tasche und gibt dem Studenten 40 Pfennig. “Hier”, sagt Adenauer, “fahren Sie mit der Fähre rüber nach Rhöndorf. Da ist das Gras höher und saftiger.”

Moringa (Moringa oleifera ‘Moringo’) stammt von der arabischen Halbinsel und kommt heute im gesamten ostafrikanischen Raum vor. Der “Pferdemeerrettichbaum” enthält Senfölglykoside genau wie unser heimischer Meerrettich (Armoracia rusticana).

Rohkakao - Kakaobaum (Theobroma (aus griechisch θεός theos ‚Gott‘ und βρῶμα broma ‚Speise‘) cacao) stammt aus Südamerika. Die Pflanze ist in vielen botanischen Gärten in der Nutzpflanzenabteilung zu finden.

Natives Kokosöl wird aus der Kokospalme oder Kokosnusspalme (Cocos nucifera) gewonnen. Das Hauptverbreitungsgebiet und die Hauptanbaugebiete liegen zwischen 15 Grad südlicher und 15 Grad nördlicher Breite und weisen eine mittlere Jahrestemperatur von 27 Grad Celsius auf. Im Winter braucht sie eine Temperatur von nicht unter 20 ° C. Das macht sie auch als Zimmerpflanze zu einer schwierigen Pflanze, weil sie bei diesen Temperaturen schnell von Schädlingen befallen wird.

Hanf (Cannabis sativa) (siehe auch Gras) ist einjährige, krautige Pflanze. Der Samen wird nicht nur als Vogelfutter verwendet. Der Samen gilt mittlerweile als ganz normales Lebensmittel.

Zusammenfassend sei noch gesagt, dass immer wieder Pflanzen “neu entdeckt” werden, die es schon lange gibt. In den meisten Fällen wird das schlechte kulturelle Gedächtnis einer Gesellschaft ausgenutzt, um neue Produkte zu verkaufen. Bis dahin verlassen wir uns auf unsere Oma, die gesagt hat, “es nutzt nix, aber es schadet auch nichts.”